Fünf Fragen an... Horst Lempart

 Fünf Fragen an Horst Lepart

1. Welche/r KollegIn hat Sie am meisten beeinflusst und warum?

Durch die vielen Begegnungen mit spannenden Menschen bin ich zu einer Art „Patch-Work“ Coach geworden, der daraus seinen eigenen Stil entwickelt hat. Als Persönlichkeitsstörer fühle ich mich der Überzeugung von Ruth Cohn sehr verbunden: Störungen haben Vorrang! Daher verfolge ich den Ansatz, durch Unordnung den Boden für etwas Neues vorzubereiten. Fritz Perls, der große Gestalttherapeut, erinnert mich mit seinem Ausspruch „Don’t push the river“ daran, nicht aktiver zu werden als der Kunde. Beide waren außergewöhnliche Persönlichkeiten.

 

2. An welche kuriose/lustige/ungewöhnliche Situationen im Berufsalltag denken Sie gerne zurück?

Eine meiner lustigsten Geschichten ist meine Erfahrung in der Rolle des Kakatete. Ich war als „Königlicher Kronen-Test-Träger“ in der Deutschen Bahn unterwegs und hatte unglaublich spannende Begegnungen mit anderen Bahreisenden. Aus diesen Erfahrungen erzähle ich heute noch meinen Coaching-Kunden. Sie finden die ganze Geschichte unter www.spectrumcoaching.de/veröffentlichungen

 

3. Wollten Sie schon immer werden, was Sie jetzt sind?

Ich wollte immer andere Welten entdecken. Anstatt Seefahrer zu werden bin ich in den Denk-Welten anderer Menschen gelandet. Diese Reisen sind für mich faszinierend. Als Coach bekomme ich Einsicht in ganz persönliche Landkarten und begebe mich mit meinen Kunden auf spannende Expeditionen. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen. Coaching hat mich gefunden.

 

4. Welches Fachbuch haben Sie zuletzt gelesen?

Ich habe gerade eine Rezension geschrieben zu Markus Hornugs Buch „Der Abschied von der Sachlichkeit“. Eine kurzweilige Lektüre zum Thema emotionales und wertvolles Führen. Im Moment lese ich das Buch „Warum bist Du immer so?“ von Sabine und Roland Bösel. Sie gehen unseren Kindheitsprägungen nach und deren Auswirkungen auf unser Erwachsenenalter.

 

5. Welches Buch sollte jede/r KollegIn mal gelesen haben?

Ich bin ein großer Freund von Irvin Yalom. Seine Geschichten sind so wundervoll aus dem Leben gegriffen. Immer wieder wird deutlich wie nah „normal“ und „gestört“ beieinanderliegen. „Die Reise mit Paula“ war das erste Buch, das ich von Yalom las, und es beeindruckt mich noch heute.

 

Über Horst Lempart

Horst Lempart

Horst Lempart arbeitet als Coach und psychologischer Berater.

Seine Ausbildung:

Ausbildung zum systemischen Coach mit Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
Studium der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, Fortbildung in Neurolinguistischer Programmierung (NLP-Master) und Gewaltfreier Kommunikation (GFK)
Mitglied im VfP (Verband freier Psychotherapeuten und psychologischer Berater e.V.) sowie im Deutschen Fachverband Coaching (DFC)
Leiter der Peer- und Supervisionsgruppe Coaching & Beratung in Koblenz.
Er veröffentlichte u.a. das Buch „Ich habe es doch nur gut gemeint“.

Im Juli 2016 ist sein neuestes Buch "Das hab ich alles schon probiert" im Junferman-Verlag erschienen.

Weitere Informationen finden Sie auf seiner Homepage: www.spectrumcoaching.de

 

Bücher

Ich habe es doch nur gut gemeint

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