Im Juli-Heft der PSYCHE setzt sich Andreas P. Herrmann mit Behandlungsfehlern und Fehlerkultur in der psychoanalytischen Praxis auseinander: Der Autor gibt einen Überblick, welche Fehler in Psychotherapien von Bedeutung sind, und geht auf die Diskussion negativer Behandlungsfolgen  psychoanalytischer Therapien ein, um vor diesem  Hintergrund die Grundzüge einer psychoanalytischen Fehlerkultur zu beschreiben, die zur Weiterentwicklung  psychoanalytischer  Praxis  beitragen  kann.
Unter  Rückgriff auf Hobbes’, Nietzsches und Freuds Ausführungen zu Angst und Furcht versucht Burkhard Liebsch das politische Potenzial gegenwärtiger Furcht auszuloten, indem er eine nicht nur defensive, sondern politisch produktive Rolle antizipativer Furcht um und für Andere annimmt und mit auf sich selbst zentrierter und gegenstandsloser Angst kontrastiert.
Martin Klüners diskutiert mit Hans-Ulrich Wehler und Norbert Elias die  Anwendbarkeit  psychoanalytischer  Kategorien  in  der  Geschichtswissenschaft.
Buchbesprechungen beschließen das Heft.

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